Essen und Trinken, Genießen, my little luxury, Restaurant

Bib Gourmand: Wo Schlemmen wenig kostet

Der Bib Gourmand ist immer noch ein kleiner Geheimtipp. Dabei sind die Restaurants, die dieser Gastroführer enthält, spannender als so manches Sternenlokal. Denn wer es hier hineinschafft, dem ist es gelungen, beste Qualität und günstige Preise unter einen Hut zu bringen. Gerade ist die Ausgabe für 2018 erschienen.

Bib Gourmand: Dreigängige Menüs für 37 Euro

460 Genießer-Adressen haben die Tester für den Ableger des Guide Michelin zusammengetragen, 33 kamen neu dazu. Die Kriterien sind streng: Die Qualität der Produkte muss gut sein, die Sorgfalt der Zubereitung ebenfalls. Außerdem präzise Garzeiten, gekonntes Abschmecken und eine harmonische Verbindung der Aromen. Und das alles zum Preis von maximal 37 Euro für ein dreigängiges Menü aus Vorspeise, Hauptgang und Dessert.

Gäste und Gastwirte sind begeistert

„Wo Qualität und Preis stimmen“, so Ralf Flinkenflügel, Chefredakteur des Guide Michelin Deutschland, „da macht es einfach Spaß zu essen.“ Die Gäste freuen sich über ein gutes, erschwingliches Essen, die Gastronomen über ein volles Haus. Was den Bib Gourmand zu einer Auszeichnung macht, die bei Gästen genauso gut ankommt wie bei Gastwirten.

Saisonale, frische Zutaten und viel-Qualität

Preisträger sind Restaurants aller Richtungen und sie haben nur eine Gemeinsamkeit: Alle Gastronomen legen viel Wert auf saisonale, frische Zutaten, die oft aus der Region kommen und immer häufiger Bioqualität haben.

Die Spitzenreiter

Spitzenreiter 2018 mit 149 ausgezeichneten Restaurants ist Baden-Württemberg , gefolgt von Bayern mit 107. Spitzenreiter bei den Städten ist Hamburg mit 19 Lokalen, Berlin hat elf.

Bib Gourmand 2018: die neuen Preisträger

Bib Gourmand 2018
Bib Gourmand 2018

Das sind die 33 neuen Lokale: „Frühsammers Restaurant – Grundschlag“ in Berlin, „Das Kranhaus by Mika“ in Wittenberge (Brandenburg), das „Eichhalde“ und der „Markgräfler Hof“ in Freiburg/Breisgau, das „Wirtshaus zur Sonne“ in Glottertal, „Sonne Wildtal“ in Gundelfingen, „Prüfer’s“ in Hinterzarten, die „Brasserie Colette Tim Raue“ in Konstanz, das „Gasthaus Hirsch“ in Bad Liebenzell, der „Adler“ in Ratshausen, das „möbius“ in Schwetzingen, „Die Krone“ in Staufen (alle Baden-Württemberg), „Brennhaus Behl“ in Blankenbach, das „Speisezimmer“ in Friedberg, das „neuhof am see“ in Gundelfingen an der Donau, das „Weingärtnerhaus“ in Kaisheim, „Schuberts Weinstube“ in Bad Kissingen, „Alter Esel“ in Marktbreit, „La Bohème“ in München, „Gasthof Alpenrose“ in Samerberg, „Restaurant 1888“ in Traunstein (alle Bayern).

Außerdem: „Brechtmanns Bistro“ und „RIVE Bistro“ in Hamburg, „Kaisers Eck“ in Ahlbeck/Usedom (Mecklenburg-Vorpommern), das „Rathaus“ in Wildemann (Niedersachsen), die „Brasserie Hülsmann“ in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen), das „Käsbüro“ in Bad Dürkheim, „Zur Krone“ in Neupotz, „CLYNe – Das Restaurant“ in Speyer (alle Rheinland-Pfalz), das „Travel Charme Gothisches Haus – Die Stuben“ in Wernigerode (Sachsen-Anhalt), das „e-VITRUM“ in Dresden, das „Laurus Vital“ in Hartmannsdorf und das „Genusswerk“ in Pirna (alle Sachsen).

Den neuen Bib Gourmand gibt es für 17,90 Euro im Buchhandel.

Weitere Artikel über Restaurants

Bib Gourmand 2017

Anzeige:

55 total views, 7 views today

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.