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Florenz: Paläste, Wein und viel Geschichte

Kultur und Wein, Essen, Architektur und Mode – es gibt unendlich viele Gründe, nach Florenz zu reisen. Und am besten widmet man sich allen. Die Stadt in der italienischen Toskana mit etwa 370.000 Einwohnern hat allerdings so viel zu bieten, dass eine kurze Reise kaum reicht, um mehr als einen Eindruck zu bekommen.

Florenz: die besten Reisezeiten

Wer Florenz besuchen möchte, das nicht nur vom Arno, sondern auch vom kleineren Mugnone durchflossen wird, der sollte am besten im Frühling oder im Herbst kommen. Dann sind die Temperaturen meist sehr angenehm – im Juli und August dagegen muss man schon mal mit über 30 Grad rechnen. Allerdings hat auch der Winter seine Vorteile – dann nämlich geht es in der Stadt deutlich beschaulicher zu.

Julius Cäsar gründete die Stadt

Übrigens ist Florenz eine sehr alte Stadt. Gegründet wurde sie im Jahre 59 n. Chr. von Julius Cäsar. Er gab ihr auch den Namen: Florentia. Namenspatin war die Göttin der Blumen. Inspiriert hat ihn vermutlich die üppige Vegetation im Arnotal. Romantisch war die Stadt anfangs allerdings nicht, denn sie diente als Militärlager und  Veteranensiedlung.

Künstler hinterließen ihre Spuren

Im 14. Jahrhundert kamen die Künstler und Gelehrten und hinterließen ihre Spuren. Ihre Namen sind noch heute weltberühmt: Donatello und Botticelli, Galileo Galilei und Macchiavelli, Michelangelo und Leonardo da Vinci lebten und wirkten in Florenz.

Medici und Habsburger

Auch die Medici veränderten das Gesicht der Stadt. Die reiche Familie bescherte Florenz viele reizvolle Bauten und tat auch einiges für die Künste und die Wissenschaft. Später spielten die Habsburger und die Österreicher wichtige Rollen in Florenz, das zeitweise sogar italienische Hauptstadt war.

Grandiose Bauwerke

Kein Wunder, dass Florenz heute ein sehr beliebtes Reiseziel ist. Besucher staunen über Bauwerke wie den Dom (offiziell Kathedrale Santa Maria del Fiore), den Palazzo Pitti, die Brücke Ponte Vecchio, den Palazzo Vecchio oder die Kirche Santa Croce. Natürlich schlendern sie durch die Uffizien und die Galleria dell’Accademia und bewundern die grandiosen Kunstwerke. Sie streifen durch den Boboli-Garten oder wandern einfach durch die schmalen Straßen mit ihren reizvollen alten Gebäuden und den hübschen Plätzen. Hier nagt der Zahn der Zeit besonders dekorativ an den Fassaden.

Verheerende Arno-Flut

Glücklicherweise ist von den Schäden, die eine verheerende Arno-Flut im November 1966 angerichtet hatte, heute kaum noch etwas zu sehen. Die Brücke Ponte Vecchio hielt ihr stand, allerdings stieg das Wasser bis zu den Läden und riss einige der Balkone mit sich.

Nobelboutiquen von Fendi bis Ferragamo

Natürlich reist man nach Florenz, um sich die spektakulären Bauwerke anzusehen. Aber auch zum Shoppen eignet sich die Stadt. In der Via Roma/Via Calimala reihen sich Boutiquen weltbekannter Marken aneinander. Modefans schwelgen  in Kreationen von Gucci, Miu Miu oder Luisa via Roma. Auch Fendi (Via degli Strozzi ),  Roberto Cavalli (Via de’Tournabuoni 83) oder Pucci (Via de de’Tournabuoni 20) sind mit Boutiquen in der Stadt vertreten. Gucci und Ferragamo haben gar Modemuseen in der Stadt eingerichtet, Gucci an der Piazza della Signoria (Infos: www.guccimuseo.com/de) und Ferragamo im Palazzo Spini Feroni an der Piazza di Santa Trinita (Info: www.ferragamo.com/museo/en/usa/).

Insidertipp für Modefans: Die Labels Fendi und Dolce & Gabbana haben Factory Outlets in Incisa in Val d’Arno bzw. Rignano sull’Arno bei Florenz eingerichtet, Prada sitzt in Montevarchi.

Wein und Cantucci für Genießer

Die frisch gekauften Designerstücke kann man anschließend wunderbar in den Restaurants in Florenz ausführen. Wenn man es sternengekrönt und luxuriös mag, zum Beispiel in der Enoteca Pinchiorri. Aber auch die Cantinetta Antinori (Piazza Antinori 3), Dei Frescobaldi Ristorante & Wine Bar (Via dei Magazzini 2) oder das Restaurant Il Latini (Via dei Palchetti 6) sind gute Adressen.

Auf alle Fälle lohnt es sich, in einer der zahlreichen Enotecas einzukehren und sich mit toskanischem Wein eindecken. Auch die süßen Cantucci sind typische Spezialitäten, die noch lange an die Reise nach Florenz erinnern.

Florenz – Infos

Anreise: Die Stadt hat einen internationalen Flughafen (Amerigo Vespucci, ca. 4 km nordwestlich der Innenstadt gelegen). Mit dem Auto: Autobahn A1 (Autostrada del Sole), die Mailand mit Neapel verbindet. Bahn: Der Hauptbahnhof Santa Maria Novella liegt im Herzen der Stadt. Unterkünfte und weitere Infos: http://de.firenze-online.com/

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