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Reiseführer für Genießer: Der Gault Millau 2017 ist da

Der Gault Millau 2017 ist da – und schon beim Blättern läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Denn der Reiseführer für Gourmets hat wieder viele spannende Adressen zusammengetragen. Einige Namen sind bekannt, andere ganz neu. Wobei sich hoch oben auf dem Olymp wenig geändert hat.

Gault Millau 2017: Keine Veränderungen auf dem Olymp

Fünf Köche wurden wie im vergangenen Jahr mit 19,5 Punkten ausgezeichnet: Klaus Erfort vom „GästeHaus“ in Saarbrücken, Christian Jürgens von der „Überfahrt“ in Rottach-Egern am Tegernsee, Helmut Thieltges vom „Waldhotel Sonnora“ in Dreis bei Wittlich (südliche Eifel), Joachim Wissler vom „Vendôme“ in Bergisch Gladbach bei Köln und Harald Wohlfahrt von der „Schwarzwaldstube“ in Baiersbronn sind und bleiben die besten Küchenchefs im Lande.

Tim Raue bekommt erneut 19 Punkte

Kurz dahinter stehen mit 19 Punkten (auch wie im vergangenen Jahr) Christian Bau vom „Victor’s Fine Dining by Christian Bau“ in Perl-Nennig (Saarland), Thomas Bühner vom „La Vie“ in Osnabrück, Sven Elverfeld vom „Aqua“ in Wolfsburg, Claus-Peter Lumpp vom „Bareiss“ in Baiersbronn im Schwarzwald, Tim Raue vom „Tim Raue“ in Berlin, Christoph Rüffer vom „Haerlin“ in Hamburg, Peter Maria Schnurr vom „Falco“ in Leipzig und Hans Stefan Steinheuer von „Steinheuers Restaurant zur alten Post“ in Bad Neuenahr.

Kochmützen für 730 Restaurants

Der Gault Millau kürt alljährlich auch den Gastgeber des Jahres (2017: André Macionga vom Restaurant „Tim Raue“ in Berlin), den Sommelier des Jahres (Marco Franzelin vom „Vendôme“ in Bergisch Gladbach), den Pâtissier (Stefan Leitner vom „Bareiss“ in Baiersbronn), den Gastronomen (Stefan Hermann vom „Bean & Beluga“ in Dresden) und den Hotelier (Frank Nagel vom „Weissenhaus Grand Village Resort & Spa in Wangels an der Ostsee). Koch des Jahres wurde Andreas Krolik vom „Lafleur“ in Frankfurt. Insgesamt wurden Kochmützen an 730 Restaurants vergeben.

Mehr Zutaten aus der Region

Die Tester lobten, dass sich immer mehr Köche aufs Wesentliche beschränken und die Teller nicht mehr mit Aromen überladen. Und die Zeiten der steifen Atmosphäre ist in vielen Restaurants auch endgültig vorbei. Viele Köche haben zudem die neue deutsche Küche entdeckt und beziehen ihre Zutaten aus der Region.

Sehr gute Restaurants mit 15 bis 18 Punkten

Zu den Spitzenlokalen gehören zum Beispiel auch die „Meierei Dirk Luther“ im Vitalhotel Alter Meierhof in Glücksburg (18 Punkte), das „Tantris“ in München (18 Punkte), das „Bean & Beluga“ in Dresden (17), das „Kochzimmer“ in Beelitz (16) und „Carmens Restaurant“ in Eichwalde bei Berlin (15), aber es gibt viele Entdeckungen, die sich lohnen. Manches richtig gute Lokal versteckt sich in einem winzigen Ort, und wer den Gault Millau im Gepäck hat, dem entgeht es nicht.

Es gibt aber auch alte Bekannte, die 2017 fehlen. Das „17fuffzig“ im Hotel Bleiche in Burg/Spreewald zum Beispiel ist nicht dabei – Küchenchef Oliver Heilmeyer nimmt eine berufliche Auszeit.

Gault Millau 2017 mit App

en neuen Gault Millau bekommt man ab sofort im Buchhandel, er kostet 34,99 Euro. Enthalten ist eine App mit Zugang zu den regelmäßig aktualisierten Inhalten des Bandes.

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