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Grüner Tee und seine Geheimnisse

Grüner Tee ist eine Wissenschaft für sich. Eine, in der es um Sorten und Zubereitungsmethoden geht. Um die unterschiedlichsten Inhaltsstoffe. Und natürlich um den Geschmack des Getränks. Aber was ist Grüner Tee eigentlich – ganz unwissenschaftlich?

So wird Grüner Tee gewonnen

Er wird aus den Blättern der Teepflanze Camellia sinensis (wie der Name schon andeutet, gehört sie zu den Kamelien) gewonnen – jener Pflanze, die auch den Rohstoff für schwarzen Tee liefert. Aber für Grünen Tee werden die Blätter nicht fermentiert. Die frischen Blätter werden kurz mit Dampf erhitzt und danach gerollt und getrocknet. So bleibt der grüne Farbstoff in den Blättern erhalten.

Die Blätter verlieren schnell ihr Aroma

Deshalb ist es auch wichtig, Grünen Tee luftdicht verschlossen aufzubewahren, denn er verliert schnell sein Aroma.

Aufbrühen mit 70 Grad

Experten empfehlen, Grünen Tee nicht mit kochendem Wasser zu überbrühen, um Gerbstoffe und Vitamine zu erhalten. Die beste Temperatur sind 70 bis 80 Grad bei normalem und sogar nur 60 Grad bei sehr hochwertigem Tee. Es genügt auch, ihn eine oder zwei Minuten ziehen zu lassen.

Gesunde Inhaltsstoffe

Der Geschmack von Grünem Tee ist schwer zu beschreiben und unterscheidet sich natürlich je nach Qualität. Ein bisschen grasig, blumig, leicht süß, etwas bitter und auch mineralisch. Zuständig dafür sind Inhaltsstoffe wie Aminosäuren, Polyphenole, Koffein, Polysaccharide, Flavone, Catechine und einiges mehr. Auch Gerbstoffe, die Vitamine A und B2, Kalium, Kalzium, Magnesium, Kupfer, Nickel, Magnesium und Phosphorsäure sind enthalten.

Gut für Magen und Darm

A propos Koffein: Bei den japanischen Sorten Gyokuro und Sencha ist der Gehalt hoch, bei Bancha und Kukicha eher niedrig. Gesund sind sie alle. Die Gerbstoffe wirken beruhigend auf Magen und Darm. Das Getränk reguliert den Blutdruck, schützt die Zähne vor Karies und den Körper vor Entzündungen.

Der Tee könnte auch gegen Krebs helfen

Das Immunsystem wird gestärkt, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gesenkt. Auch gegen Diabetes und Übergewicht hilft der Tee, und es gibt sogar Studien, die eine Wirksamkeit gegen Alzheimer und Krebs feststellen.

Auf Qualität achten

Es gibt also viele Gründe, Grünen Tee zu trinken. Allerdings sollte man auf gute Qualität achten. Denn viele Produzenten setzen Pestizide und Herbizide ein. Und auch Mineralölrückstände wurden bei Tests gefunden – sie stammen aus Verpackungsmaterialien.

Grüner Tee hat seinen Preis

Am besten kauft man den Tee bei Händlern, die über die Herkunft und den Anbau des Tees informieren können und den Tee am besten selbst vom Erzeuger importieren. Auch im Bio-Supermarkt kann man fündig werden. Allerdings hat guter Grüner Tee seinen Preis: Premium-Qualität kostet meist um zehn Euro pro 100 Gramm.

Gute Informationen über Grünen Tee finden Sie auf der Seite www.gruenertee.de

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