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Hautöl – ganz einfach selbstgemacht

Wenn es draußen so richtig unangenehm ist, gibt es kaum etwas Schöneres als ein warmes Bad – und dafür muss es noch nicht mal Winter sein. Grauer Himmel genügt vollkommen. Und dann geht es los, so richtig mit Genuss. Mit einem duftenden Ölbad, einem Buch (darf auch mal was Seichtes sein) und viel Zeit. Ein paar Kerzen sorgen für wohlige Atmosphäre, wenn es schon dunkel ist.

Ein heißes Ölbad – und viel Zeit

Ich liebe solche Momente, in denen der Alltag ganz weit weg ist. Und deshalb gehört für mich auch ein wirklich gutes Ölbad mit Bio-Zutaten ins Badewasser. Je nach Stimmung ein anderer Duft. Mal Lavendel, mal Mandel und mal eine Komposition mit Orange-Noten. Nicht zu heiß, damit es wirklich entspannend ist, aber heiß genug, damit man eine Weile in der Wanne bleiben (und sich vielleicht auch mal im Roman festlesen) kann.

Hautöl aus drei verschiedenen Zutaten

Nach dem Bad geht das Wohlgefühl gleich weiter. Mit einem Öl, das in die noch leicht feuchte Haut einmassiert wird. Das kann man ganz einfach selbst machen. Was man braucht: In einen dunkle Flasche mildes Olivenöl und Nachtkerzenöl (Bio-Qualität, gibt es in Bioläden) im Verhältnis 2:1 geben und durch vorsichtiges Schütteln vermischen. Nachtkerzenöl enthält große Mengen an Linolsäure, die zum Beispiel gegen Neurodermitis eingesetzt wird – das Öl ist wunderbar für die Haut.

Olivenöl wurde schon in der Antike genutzt

Das gilt auch für kaltgepresstes Olivenöl, das man schon in der Antike als Hautpflegemittel genutzt hat. Zusammen sind die beiden Öle unschlagbar. Allerdings duften sie nicht so, wie man es sich für ein Hautöl wünscht. Und deshalb kommen jetzt andere ätherische Öle ins Spiel.

Zutaten am besten in Bioqualität 

Lavendel-, Sandelholz-, Mandel-, Patschuli- und andere Öle gibt es in Bio-Qualität zu kaufen. Sie sind hochdosiert, man braucht also nur ein paar Tropfen. Je nach Geschmack werden sie zum Olivenöl-Nachtkerzenöl-Gemisch dazugegeben und vermischt. Zwischendurch immer mal prüfen, ob das Mischungsverhältnis angenehm ist und das ätherische Öl spürbar genug, aber nicht zu intensiv ist. Das selbstgemachte Hautöl hält sich eine Weile in der dunklen Flasche (möglichst im Schrank aufbewahren).

Hautöl für Körper und Seele

Dass das Hautöl nicht nur der Haut gut tut, sondern durch seinen Duft auch anregen oder entspannen kann, macht es noch wertvoller. Einreiben – und genießen! 

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