Leckere Auszeit im Hofcafé bei Mutter Fourage

Hofcafe bei Mutter Fourage
Hofcafe bei Mutter Fourage Foto: Hofcafé oHG

Das Hofcafé bei Mutter Fourage in Berlin-Wannsee ist genau das richtige Ziel, wenn man Ruhe, Grün und leckeres Essen verbinden möchte. Oder einfach mal eine Auszeit von der Großstadt braucht – ohne sie wirklich verlassen zu wollen.

Hofcafé bei Mutter Fourage: Entspannen zwischen Beeten

Es ist einer dieser Orte, denen man sofort anmerkt, dass sie etwas Besonderes sind. Krummgelaufene Kopfsteine am Boden, ein paar Holztische und dazwischen Amphoren, Steinskulpturen und vor allem: Steintöpfe, aus denen Blüten und Blätter quellen. Die Tische stehen zwischen gemauerten Hochbeeten, in denen Kräuter und Blumen um die Wette blühen.

Zum Gelände gehören noch ein Bioladen, eine Scheune und ein Stand, an dem man viele von den Kräutern und Pflanzen kaufen kann, die auf dem Hof stehen. All das zusammen strahlt Ruhe und Wärme aus.

Vom Futtermittelhandel zum grünen Idyll

Den ungewöhnlichen Namen verdankt der über 100 Jahre alte Hof seiner einstigen Nutzung: Dort wurden früher Mehl und Fourage (eine alte Bezeichnung für Futtermittel) verkauft. Diese Zeiten sind lange vorbei. In den siebziger Jahren erbte Wolfgang Immenhausen das Anwesen von seinem Großvater und baute es um. So entstand in der alten Scheune die Galerie Mutter Fourage, in der es seither immer wieder Ausstellungen gibt.

Naturkost, Pflanzen und ein Café

1989 kam der Naturkostladen „Feine Kost“ dazu, in dem man Obst, Gemüse, Käse, Wein, Backwaren und Marmelade in Bio-Qualität bekommt., danach der Pflanzenverkauf. Und seit 1995 gibt es das Hofcafé, das Heribert von Reiche und seine Frau Dagmar Wohlgemuth-von-Reiche betreiben.

Weit weg vom Großstadt-Trubel

Es ist der perfekte Ort, um abzutauchen. Weit, weit weg vom Großstadt-Trubel. Den größten Lärm machen ab und zu ein paar streitende Spatzen. Aber auch die lassen sich meistens von der entspannten Atmosphäre anstecken und außerdem haben sie genug zu tun mit den Krümeln, die immer mal wieder von den Tischen fallen.

Frühstücken bis 14 Uhr

Frühstücken kann man bis 14 Uh, auch das ist perfekt für einen faulen Tag, an dem man mal nach Herzenslust „Carpe Diem“ zelebriert. Serviert werden frische Brötchen, Marmeladen und Aufstriche aus Bio-Produktion, Käse, Wurst, Lachs, Eier von glücklichen Hühnern, dazu Kaffee (gerne auch Getreidekaffee) und Tee. Laktosefreie Milch ist ebenso im Angebot wie vegane Aufstriche.

Kuchen und Torten aus der Bio-Konditorei

Auf der täglich wechselnden Speisekarte stehen auch Suppen, Aufläufe und Salate stehen – ebenfalls aus regionalen und saisonalen Bio-Zutaten zusammengestellt. Sehr verlockend sind aber auch die Kuchen und Torten, die die Bio-Konditorei Tillmann liefert, mit Obst, Quark, Schokolade, Streuseln und einer Extraportion Sahne dazu. Auch Besucher, die Gluten, Zucker, Milch oder Weizenmehl nicht vertragen, kommen auf ihre Kosten.

Den Blumen beim Blühen zusehen….

Während man die Leckerei genießt, kann man den Blumen beim Blühen zusehen, Wolken zählen oder die Bienen bei der Arbeit beobachten. Nichts tun geht auch. Bloß das Schlemmen nicht vergessen!

Hofcafé bei Mutter Fourage – Infos

  • Adresse: Chausseestr. 15a, 14109 Berlin
  • So kommt man hin: B1 durch Wannsee, links abbiegen Richtung Steinstücken/Kohlhasenbrück. Auf der Chausseestraße bis zum großen Parkplatz (links). Das Hofcafé liegt auf der gegenüberliegenden Straßenseite
  • Telefon: 030/805 83 283
  • Öffnungszeiten: Hofcafé: Mai-September, tgl. 9-19 Uhr; Oktober-April, tgl. 10-18 Uhr; Feine Kost: Mo-Fr, 9-18 Uhr; Sa/So, 8-18 Uhr
  • Hofcafé Mutter Fourage im Internet: www.hofcafe-berlin.de; Galerie Mutter Fourage: www.mutter-fourage.de. Feine Kost: www.feinekost-berlin.de
  • Tipp: Ganz in der Nähe lohnt sich der Besuch der Liebermann-Villa am Wannsee


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