Beauty, my little luxury

Kokosöl – ein duftendes Wundermittel

Kokosöl duftet nicht nur verführerisch – seit einiger Zeit haben es Promis wie Gwyneth Paltrow und Miranda Kerr zum persönlichen Liebling erklärt. Sie verwenden in der Küche und auch als Gesichts- und Körperpflegemittel. Und das Schönste: Man kann diese Pflegemittel teilweise sogar ganz einfach selber machen. Beispiel gefällig? Kokosöl und brauner Zucker geben ein wunderbares Peeling. Ausprobieren lohnt sich!

Kokosöl ist nicht flüssig

Wer das erste Mal ein Glas mit Kokosöl in der Hand hält, ist irritiert, denn die Substanz darin ist nicht flüssig, wie der Name „Öl“ vermuten lässt, sondern wird schon bei Raumtemperatur fest. Um es flüssig zu bekommen, gibt man es in ein Wasserbad. Anschließend kommt brauner Zucker dazu. Einfach ein bisschen vermischen und dann auf der Gesichtshaut verteilen und sanft einmassieren. Die Zuckerkörner reiben Hautschüppchen ab und das Öl pflegt die Haut samtweich.

Gut für Haut und Körper

Hinzu kommen die Inhaltsstoffe: Laurinsäure kann Bakterien zerstören und schützt das Immunsystem. Aminosäuren wirken leistungssteigernd, Antioxidantien sollen sogar gegen Krebs wirken. Außerdem wird dem Öl nachgesagt, dass es Fettdepots im Körper reduziert. Der Haut spendet es Feuchtigkeit und wirkt antibakteriell. Es kann sowohl gegen Akne als auch gegen Neurodermitis helfen, und selbst gegen Falten im Gesicht und gegen Cellulite wird es eingesetzt.

Wirkungsvolle Gesichtspflege

Sein Reichtum an Antioxidantien sorgt dafür, dass Freie Radikale blockiert werden. Das Öl bindet Feuchtigkeit und hemmt den Abbau von natürlichem Kollagen – was es zur wirkungsvollen Gesichtspflege macht. Und sogar gegen Zecken soll es wirken.

Einsatz in der Küche

In der Küche kann man das Öl natürlich auch einsetzen. Zum Braten und auch zum Backen ist es geeignet und es gibt Speisen eine leichte Kokosnote. Besonders in der asiatischen und orientalischen Küche passt das ganz wunderbar. Man sollte allerdings unbedingt Bio-Öl kaufen, kaltgepresst und aus biologischem Anbau. Nur dann kann man sicher sein, dass weder Pflanzenschutzmittel noch künstliche Aromen eingesetzt werden und auch der Umweltschutz berücksichtigt wird.

So wird das Öl gewonnen

Das Kokosöl wird aus dem Fruchtfleisch von Kokosnüssen gewonnen. Die Früchte werden von Hand geerntet, von der Schale befreit und dann getrocknet. So entsteht das sogenanne Kopra, das zerkleinert und dann mechanisch gepresst wird. Später muss man es noch filtern.

Shampoo, Körperöl – oder ganz pur als Gesichtspflege

Das Öl ist in vielen Kosmetikprodukten von Shampoo über Sonnenschutzmitteln bis zu Badeölen enthalten (z.B. in der Kokosöl-Haarspitzenpflege von Logona, im Kokosnussöl von Farfalla oder im Körperöl von Khadi). Das Öl auf dem Foto, das ich für das Peeling verwende, ist von Spinnrad. Man kann es auch pur verwenden: Eine kleine Menge auf dem Gesicht verteilen (nicht zuviel, sonst kann die Haut nicht mehr atmen). Pickel und entzündete Stellen kann man auch direkt mit einem Tropfen Öl pflegen.

Glanz für die Haare

Den Haaren verleiht Kokosöl Glanz, es wirkt gegen Schuppen und regt den Haarwuchs an. Vor der Anwendung werden die Haare gewaschen. Dann mit dem Handtuch leicht antrocknen und behutsam kämmen, bevor man eine kleine Menge Öl zwischen den Händen verreibt und in die Hare einmassiert. Ein Handtuch drumherum wickeln und dann eine Dreiviertelstunde einwirken lassen. Anschließend wird das Öl mit einem milden Shampoo ausgewaschen.

Kokosöl für die Badewanne

Wer sich so richtig in den dezenten Duft verliebt: Auch als Badeöl kann man Kokosöl einsetzen. Man gibt dafür drei, vier Esslöffel ins Badewasser. Hmmmmm!

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