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Rausch-Schokolade: Edle Genüsse aus Berlin

Wer meint, Schokolade sei Schokolade, der wird bei Rausch in Berlin eines Besseren belehrt. Es gibt sie in dunkel, sehr dunkel und ganz dunkel, und Liebhaber können sich stundenlang über die unterschiedlichen Kakao-Qualitäten unterhalten. Namen wie Trinitario, Criollo und Arriba Nacional zerschmelzen förmlich auf der Zunge, und sie haben mit gewöhnlichem Konsumkakao ungefähr so viel gemeinsam wie Champagner mit Leitungswasser.

Rausch-Schokolade mit edlen Zutaten

Die edlen Sorten kommen unter anderem aus dem Amazonasgebiet, der Heimat des Kakaobaumes. Und dort war schon vor sehr, sehr langer Zeit bekannt, welche Köstlichkeit da wächst: Carl von Linné gab dem Kakaobaum den biologischen Namen Theobroma cacao – was übersetzt soviel bedeutet wie „Speise der Götter“. Irgendwelche Einwände?

Das Unternehmen arbeitet in den Erzeugerländern direkt mit den Kakaobauern zusammen und zahlt nach eigenen Angaben faire, über dem Weltmarktpreisniveau liegende Preise.

Das Familienunternehmen wurde 1918 gegründet

Rausch-Schokolade gibt es schon seit 1918 – in dem Jahr eröffnete Wilhelm Rausch eine Konditorei, in der er Pralinen, Trüffel und Schokolade. 1968 bezog sein Nachfahr Gerhard Rausch die Manufaktur in der Wolframstraße in Berlin-Tempelhof, 1988 übernahm Rausch den Pralinen- und Trüffelproduzenten Fassbender. Zehn Jahre später kamen die Plantagenschokoladen aus Edelkakao auf den Markt. Und 1999 eröffnete  Rausch sein Schokoladenhaus am Gendarmenmarkt.

Kreationen mit 35 bis 80 Prozent Kakaoanteil

Skulpturen aus Schokolade, vom Reichstagsgebäude bis zum Brandenburger Tor, geben dem großen, holzverkleideten Raum etwas Museales. Wer kommt, stöbert andächtig durch die Regale voller Schokoladentafeln, Pralinen-Kreationen, Trüffel und Törtchen.

Mandel-Nougat oder vielleicht doch lieber Himbeer-Sahne? Schoko-Sticks mit 35 bis 80 Prozent Kakaoanteil, Beeren mit Schoko-Überzug oder Trüffelherzen? Die Auswahl ist riesig. Und wer seine Beute gleich verspeist, der kann Nachschub online bestellen (im Sommer werden die Leckereien in speziellen Kühltaschen versendet).

Einkehr im Schokoladen-Café

Auch ein Schokoladen-Café gehört zum Schokoladenhaus. Dort genießt man zur Tasse Kaffee, Tee oder Trinkschokolade (himmlisch) Schokotörtchen, Pralinen oder Trüffel, die täglich in der Manufaktur in Tempelhof hergestellt werden.

Schoko-Genuss in pikant

Noch mehr Rausch-Schokolade gibt es im hauseigenen Restaurant. Hier tritt Küchenchef Michael Meier den Beweis an, dass sich die süße Leckerei auch gut mit pikanten Speisen verträgt. Vom bunten Blattsalat im Schokoladennest mit Buttermilch-Minze-Dressing über die Masala-Fruchtsuppe mit Süßkartoffel, gedörrter Mango und dunkler Schokolade, gewürzt mit Masala aus Chili, Minze, Koriander, Knoblauch, Ingwer und Kurkuma bis zum Steak vom Rinderfilet mit Süßkartoffel-Sticks und einer Salat-Früchte-Salsa mit dunkler Schokolade.

Maishähnchen mit süßer Sauce

Geflügel-Fans entscheiden sich für das in Kakaobutter gebratene Maishähnchen mit Schokoladensauce und Süßkartoffel-Sticks. Als Finale dann noch eine Erdbeer-Schokoladen-Sinfonie (mit Erdbeer-Mousse und schokoliertem Baiser-Kern) oder ein Tiramisu-Törtchen – und draußen kann es regnen, soviel es will.

Rausch Schokolade und Schokoladenhaus – Infos

  • Adresse: Charlottenstr. 60, 10117 Berlin (Anfahrt: U-Bhf. Stadtmitte)
  • Telefon: 0800/030 1918 (gebührenfreie Hotline für Reservierungsanfragen)
  • Öffnungszeiten Geschäft: Mo-Sa, 10-20 Uhr, So, 11-20 Uhr
  • Öffnungszeiten Café: Mo-So, 11-20 Uhr
  • Öffnungszeiten Restaurant: Mo-Fr, 12-19 Uhr
  • Onlineshop: www.rausch.de

 

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