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Die schönsten Strände der Welt

Über die schönsten Strände der Welt kann man nicht schreiben, ohne ein bisschen ins Schwärmen zu geraten. Einige von ihnen sind schließlich mit Erinnerungen verbunden. Und mit traumhaften Bildern. Meine fünf Favoriten sind über den Erdball verstreut, eine ganz und gar subjektive Auswahl. Einige kenne ich, andere stehen noch auf meiner Urlaubs-Wunschliste. Auf eine Reihenfolge der Top 5 verzichte ich, denn eigentlich verdienen sie alle Platz 1.

Anse Lazio, einer der Traum-Strände

Die im Indischen Ozean gelegenen Seychellen haben so unglaublich schöne Strände, dass es schwer ist, einen hervorzuheben. Aber die Anse Lazio auf der Insel Praslin ist schon etwas ganz Besonderes. Weil man sich ein bisschen anstrengen muss, um hinzukommen – die Bucht ist zwar mit dem Auto zu erreichen, aber ziemlich abgelegen. Vor allem aber weil der Strand atemberaubend ist: puderfeiner, schneeweißer Sand, türkisfarbenes Wasser in Badewannentemperatur und eine sattgrüne Kulisse aus Palmen und Büschen am Hang. Rundgeschliffene Felsen säumen die Bucht, in der keine hohen Häuser den Blick stören.

Baden am Strand von Elafonissi

Manchmal sieht der Sand am Strand von Elafonissi beinahe rosafarben aus. Davor liegt das Meer, dessen Türkis von einigen Steinen dunkel gesprenkelt ist. Dünen mit kleinen Hecken darauf prägen das Bild des von niedrigen Felsen gesäumten Strandes. Ein Geheimtipp ist die nur 1,5 Kilometer lange und 500 Meter breite Insel an der Südwestküste von Kreta nicht – ein Strand mit Südseeflair wie dieser spricht sich natürlich herum.

Zu Fuß auf die Insel

Man braucht noch nicht einmal ein Boot, um hinzukommen: Elefonissi liegt so dicht an Kreta, dass man bei ruhigem Wetter zu Fuß hinkommt. Es ist ein Inseltraum für Genießer, ein Naturschutzgebiet ohne jegliche Infrastruktur. Wer Hunger oder Durst bekommt: Am Parkplatz auf kretischer Seite gibt es ein paar Tavernen und Läden.

Dramatische Landschaft am Weststrand

Man muss gar nicht immer ans andere Ende der Welt reisen, um einen Traumstrand zu sehen, es gibt sie auch sozusagen vor der Haustür. Mein Favorit ist der Weststrand auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Ein Strand, der beinahe unablässig seine Gestalt verändert. Wind und Strömung treiben ihr Spiel mit der Landschaft, und so kann es sein, dass einzelne Strandabschnitte mit dem feinen Sand mal nur handtuchschmal sind und dann wieder ausladend breit.

Bäume stehen dicht am Wasser

Was den Weststrand so besonders macht, sind die Bäume des Darßwaldes, die teilweise sehr dicht am Ufer stehen. Was umfällt, darf liegenbleiben und gibt der Landschaft ein wildes, dramatisches Gesicht. Wer herkommen will, wandert (oder radelt) durch den Darßwald, der Teil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft ist. Tropische Hitze gibt es hier nicht, dafür aber selbstgebaute Strandburgen als Windschutz. Und Proviant aus dem mitgebrachten Picknickkorb.

Traumstrand auf Mallorca

Auf der Lieblingsinsel der Deutschen gibt es unzählige Strände. Einer der schönsten ist die Cala Mondragó bei Santanyi. Eigentlich sind es zwei Felsbuchten, die Cala S’Amarador und die Cala Mondragó, die das Gebiet bilden. Viel Bebauung gibt es nicht, denn die von Pinien gesäumte Cala Mondragó ist ein Naturschutzgebiet, in dem man sogar dem seltenen weißen Kranich begegnen kann.

Himmlische Ruhe

Grillen und andere Aktivitäten, die die Natur stören könnten, sind verboten, was für traumhafte Ruhe sorgt. Der Strand ist hell und feinsandig, das Wasser glasklar. Wer mag, leiht sich eine Liege. Ein paar Bars und Restaurants gibt es auch. Und ansonsten: Stille.

So weiß wie Schnee: Whitehaven Beach

Wer den Whitehaven auf Fotos sieht, ist fest überzeugt: Hier hat jemand bei der Farbe geschummelt. Der Sand auf Whitsunday Island in Australien (die Insel gehört zum weltberühmten Great Barrier Reef) erscheint allzu weiß, der Himmel zu knallblau, das Wasser zu hellgrün.

Dann ist man dort – und stellt fest: In Wirklichkeit ist die Landschaft noch unwirklicher… Der Sand enthält beinahe 99 Prozent Quarz und gilt deshalb tatsächlich als einer der weißesten auf der Welt. Das macht den Kontrast zum blaugrünen Meer und dem azurblauen Himmel umso intensiver.

Natur-Kunstwerke aus Sand

Der Strand ist acht Kilometer lang und nicht nur wunderschön, sondern auch sauber, denn die Insel ist Nationalpark. Langgezogene Sandbänke setzen kunstvolle Akzente im türkisfarbenen Wasser. Erschaffen wird das Muster von den Gezeiten, die den Sand bewegen. Ausgangspunkt für Ausflüge zum Whitehaven Beach sind Resorts auf Hamilton Island, Daydream Island oder South Molle, die nächste größere Stadt ist Airlie Beach. Hotels gibt es nicht und das stellt sicher, dass dieses zu meinen schönsten Stränden der Welt zählende Paradies ein Traum bleibt.

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