my little luxury, Schmuck

Berühmter Schmuck ohne Frühstück bei Tiffany

Das Türkis der Schmuck-Schachteln von Tiffany & Co. sieht ein bisschen aus wie das Wasser eines sehr luxuriösen Swimmingpools. Und es ist so besonders, dass das berühmte New Yorker Schmuckhaus diese Farbe sogar als “Tiffany Blue” geschützt hat. Seit 1837 gibt es das Unternehmen, und Menschen stehen mit leuchtenden Augen vor den Vitrinen mit Ringen, Armreifen, Ketten und mehr. Ein Besuch im Geschäft an der Ecke Fifth Avenue und 57th Street in New York gehört für Fans unbedingt dazu. 

 Audrey Hepburn machte Tiffany weltberühmt

Das liegt nicht zuletzt an Audrey Hepburn und dem Film “Frühstück bei Tiffany” von 1961, in dem der Schmuck eine tragende Rolle gespielt hat. Seitdem ist das Gebäude ein Touristenziel, und die türkisfarbenen Tragetaschen gehören zu den Lieblings-Souvenirs. Am liebsten natürlich mit Inhalt. 

 Filialen in aller Welt

Dass es Tiffany & Co. mittlerweile in aller Welt gibt und man die schönen Stücke unter anderem auch in der Düsseldorfer Königsallee und dem KaDeWe in Berlin bekommt, mindert die Begeisterung für das Geschäft in New York nicht. Mancher fährt sogar eigens dorthin, um bei Tiffany Verlobungsringe zu erstehen. Diese Stücke mit Diamant und Solitärfassung gehören zu den Klassikern des Unternehmens. 

 Berühmt: das “Stars and Moon”-Collier

Mindestens genauso gefragt sind die Kollektionen. Sie heißen Atlas und Tiffany 1837, Soleste, Victoria und The Gatsby – Letzteres ist eine Reminiszenz an den Zauber des Jazz-Zeitalters. Berühmte Designer haben für Tiffany gearbeitet und Kollektionen entworfen, darunter Elsa Peretti, Jean Schlumberger und Paloma Picasso.  Zu den spektakulärsten Stücken gehört das “Stars and Moons”-Collier von Jean Schlumberger, ein Collier mit 586 Diamanten in Eiskristall, Mond- und Sternenform und einem 5,29-Karat-Diamant als Blickfang.

Beryll, Topas, Jade und Diamanten

Audrey Hepburn
Audrey Hepburn

Auch die Tiffany-Noble-Halskette mit einem 18,44 Karat-Diamant und einem Muster aus kleineren Diamanten drumherum ist atemberaubend. 2006 hat sogar der Architekt Frank Gehry eine Kollektion für Tiffany entworfen. Außer Diamanten verarbeiten die Künstler Edelsteine wie Beryll, Topas, Onyx, Jade und viele andere. Ein Highlight 2018 war die Blue Book-Kollektion, die von den Jahreszeiten insprientiert ist.

Kein Wunder, dass die traumhaften Schmuckstücke des Labels nicht nur bei Holly Golightly alias Audrey Hepburn (Foto links) hoch im Kurs standen, sondern auch heute noch von Prominenten aller Altersstufen über die roten Teppiche dieser Welt geführt werden. 

Besuch bei Tiffany in New York

Ganz egal, wo überall es Filialen gibt, der Flagship-Store an der Fifth Avenue in New York bleibt die Nummer 1. Wer nicht weiß, wie er hinkommt: Jeder New Yorker kennt den Weg zu dem Geschäft, das am 21. Oktober 1940 eröffnet wurde – in einem Gebäude aus Granit und Kalkstein und mit Details im Art-Déco-Stil an der Fassade. Eine 2,70 Meter hohe Bronzeskulptur von Atlas mit einer Uhr auf den Schultern wacht über dem Eingang.  

 Berühmter gelber Diamant

Wer das Geschäft betritt, sieht im Erdgeschoss sofort den berühmten gelben Tiffany-Diamanten, der 1877 aus den Kimberly-Minen in Südafrika geholt und von Charles Lewis Tiffany, dem Gründer des Unternehmens gekauft worden war. Aus dem Stein wurde ein Brillant mit 128,54 Karat geschliffen. Der Gründer zeigte das Prachtstück bei mehreren Weltausstellungen. Jean Schlumberger bettete ihn in  eine Halskette für die Werbekampagne, die zur Premiere des Films “Frühstück bei Tiffany” veranstaltet wurde.

“Vogel auf einem Stein”

1995 wurde der Diamant in das Schlumberger-Design “Vogel auf einem Stein” gearbeitet – 17 Jahre lang konnte man ihn so bewundern. Inzwischen gibt es ein neues Schmuckstück, in das der Stein zum 175. Geburtstag des Unternehmens eingearbeitet wurde – es steht den Vorgängern in nichts nach. 

Tiffany & Co. – Infos 

  • Adresse: Fifth Avenue and 57th Street, New York 
  • Öffnungszeiten: Mo-Sa, 10-19 Uhr, So, 12-18 Uhr

Ein weiteres Stück über Schmuck:

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