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Valentinstag: Ein Fest für die Liebe

Viele Menschen sind überzeugt, dass der Valentinstag eine Erfindung der Blumenindustrie ist. Immerhin verkaufen Floristen an diesem Tag mehr Rosen und Sträuße als an den meisten anderen Tagen des Jahres. Und auch Parfümerien und Dessous-Boutiquen machen ein gutes Geschäft. Aber ganz gleich, wie sehr Händler davon profitieren: Erfunden haben sie den Tag der Liebenden nicht. Grund genug für einen kleinen Abstecher in die Geschichte.

Valentinstag und sein Namenspate

Namensgeber des Valentinstages war ein christlicher Märtyrer namens Valentin von Terni. Er soll, so heißt es, mehrere Paare getraut haben, obwohl er nur ein einfacher Priester war.  Dafür wurde er auf Befehl von Kaiser Claudius II. am 14. Februar 269 enthauptet.
Die Legende sagt, dass die Ehen, die Valentin geschlossen hat,  unter einem guten Stern standen. Und deshalb gilt er als Schutzpatron der Liebenden. Auch die Blumen brachte er ins Spiel, denn er beschenkte die Paare mit Blüten aus seinem Garten.

Blumen, Süßigkeiten und Dessous

Heute ist der Valentinstag tatsächlich mehr ein kommerzielles Ereignis. Statistiken sagen, dass die Deutschen dafür im Schnitt 50 Euro ausgeben (die Hamburger liegen mit 74 Euro an der Spitze, die Menschen in Sachsen-Anhalt mit knapp 34 Euro am unteren Ende der Rangliste). Geschenkt werden Blumen (vor allem rote Rosen), Süßigkeiten, Parfum und Dessous. Und inzwischen bietet sogar eine sehr bekannte Hamburger-Kette ein romantisches Drei-Gänge-Menü zum Valentinstag an! Die Händler und die Beschenkten freut der Erfolg dieses Tages natürlich, aber irgendwie hat er seinen Zauber verloren.

Ideen für den Valentinstag

Wie wäre es, sich mal etwas anderes einfallen zu lassen? Etwas, das noch nicht einmal Geld kosten muss (obwohl sich wohl jeder Mensch über ein paar Blumen freut). Ein bisschen romantisch darf es schon sein, egal, ob man sich erst gestern verliebt hat oder kurz vor der Silberhochzeit steht. Ein „Strauß“ voller Luftballons. Ein selbstgebackenes Törtchen. Ein ans Bett gebrachtes Frühstück. Ein Liebesbrief. Eine Führung mit Hotelaufenthalt in der eigenen Stadt. Eine ausgiebige Fußmassage. Ein romantisches Valentinstag-Essen – zuhause nach eigenem Rezept. Ganz im Sinne von Valentin von Terni, der sein Leben dafür gegeben hat, um Paare zusammenzubringen.

Romantisches Buch: “Ich an Dich” von Dinah Nelken

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