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Weleda: Edle Düfte aus der Natur

Weleda als Parfumhersteller? Das klingt spannend. Denn bisher war das Schweizer Naturkosmetikunternehmen für mich vor allem ein Lieblings-Hersteller von Duschcremes, Badeölen und Bodylotions. Aber seit kurzer Zeit gibt es mit “Jardin de Vie” auch drei Düfte: Wildrose, Granatapfel und Sanddorn.

Weleda: Jardin de Vie Rose

Diese Aromen passen wunderbar zu den Körperpflegeprodukten – man kann also bei einem Duft bleiben, und das fühlt sich sehr angenehm an. Mein persönlicher Lieblingsduft ist die Wildrose (“Jardin de Vie Rose”). Blumig, aber nicht aufdringlich, sinnlich, aber zurückhaltend. Und wer genug Phantasie hat, der fühlt sich wie in einem Meer aus rosafarbenen Blüten. Genau das Richtige also, wenn man einen anstrengenden Tag vor sich hat. Der zarte Duft ist ein äußerst angenehmer Begleiter.

Der Duft enthält neben den wilden Rosen auch noch das Aroma der Rosengeranie, die Frische beisteuert, und Ylang-Ylang mit seiner pudrig-frischen Note.

Exotischer Granatapfel

Sehr exotisch ist der Granatapfel-Duft (“Jardin de Vie Grenade”) – er verströmt einen Hauch orientalischer Exotik. Das liegt nicht nur am namensgebenden Granatapfel, sondern auch an den weiteren Inhaltsstoffen Orange, Davana (ein ätherisches Öl mit fruchtig-süßem Duft) und Vanille. Zusammen ergeben sie einen sinnlichen Duft.

Sommerstimmung mit Sanddorn

Der Sanddorn-Duft (“Jardin de Vie Agrume”) ist eine Hommage an den Sommer. Der namensgebende Duft wird ergänzt durch würzig-fruchtige Grapefruit, frische Mandarine und die wunderbare holzige Wärme von Sandelholz.

Pflanzliche Öle und andere Bio-Zutaten

“Klassische” Parfums sind die neuen Weleda-Düfte nicht. Das merkt man schon daran, dass sie etwas flüchtiger sind, aber das Gefühl, “Natur” zu tragen, wiegt das auf. Schließlich bestehen sie aus reinen pflanzlichen Ölen, Wachsen und Pflanzenauszügen, sind frei von Rohstoffen auf Mineralölbasis und die Rohstoffe stammen bevorzugt aus kontrolliert biologischem Anbau. Weitere Bestandteile sind Alkohol und Wasser. Das Natrue-Qualitätssiegel weist die Düfte, die jeweils knapp unter 20 Euro kosten als zertifizierte Naturkosmetik aus.

Wer seinen Lieblingsduft gefunden hat, sollte ihn unbedingt mal probehalber auf der Haut ausprobieren. Denn die Aromen entwickeln sich auf der Haut jeder Trägerin unterschiedlich. Angenehm sind sie alle, aber nicht alle Nasen empfinden gleich.

Düfte in schlanken Glasflakons

Die hohen, schlanken Flakons der Weleda-Düfte bestehen aus Glas, dessen gelbe Farbe nach unten hin passend zur Duftnote in Rot, Rosa oder Orange übergeht.

Duftnoten

Die Herstellung eines Duftes ist eine Wissenschaft für sich – und echte Teamarbeit. Denn ein Parfum besteht ja aus drei Duftnoten, die sich unterschiedlich schnell verflüchtigen: die Kopfnote (der Teil des Duftes, den man nach dem Aufsprühen als erstes spürt), die Herznote (diesen Teil des Duftes riecht man am längsten, er entfaltet sich erst nach ein paar Minuten) und die Basisnote (der Teil, der sich mit der Haut verbindet – er ist der individuellste und der Grund dafür, warum Parfums bei jedem etwas anders duften).

Weleda: Am Anfang war der Duftbrief

Die Weleda-Parfümeure beginnen mit einem sogenannten Duftbrief, der beschreibt, welche Gefühle ein Duft auslösen soll. Schließlich wirken ätherische Öle auch auf die Seele (was jeder sofort merkt, wenn er die Nase einmal in eine Lavendel-Blüte gesteckt hat). Dann werden die passen den ätherischen Öle ausgesucht, und das ist ein langer und sehr spannender Prozess, für den man eine geschulte Nase braucht. Schließlich soll am Ende pure Harmonie entstehen.

Die Weleda-Düfte bekommt man in Biomärkten, Drogerien oder Apotheken


Hinweis: Die Kosmetik-Tests entstehen individuell und ohne Einflussnahme von außen, die Produkte werden selbst gekauft (andernfalls weise ich in den Texten explizit darauf hin, dass sie von dem Kosmetikunternehmen zur Verfügung gestellt wurden).

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