Yoga: Wohltat für Körper und Seele

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Yoga ist für mich eine wunderbare Möglichkeit, bei mir anzukommen. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen esoterisch, aber wenn man sich auf die Übungen wirklich einlässt, dann hat der Kopf keine Zeit mehr, sich um irgendwelche Dinge Gedanken zu machen. Und deshalb ist diese indische Lehre eine perfekte Verbindung zwischen Entspannung und Bewegung. Stress? Ist nach wenigen Minuten verschwunden.

Yoga in vielen unterschiedlichen Formen

Es gibt so viele unterschiedliche Formen des Yoga, dass so mancher Neuling vor lauter Verwirrung gar nicht erst damit anfängt. Lachyoga und Yogilates (eine Mischung aus Yoga und Pilates), Bikram Yoga (in einem sehr warmen Raum), TriYoga (Yoga in fließenden Bewegungen) und Power Yoga sind modernere Formen, Hatha Yoga („Ha“ bedeutet Sonne und „Tha“ Mond, was für die Harmonisierung der Grundenergien warm und Kalt stehen soll) die wohl am weitesten verbreitete.

Wohltat für Körper, Geist und Seele

Dabei ist Yoga kein Sport im klassischen Sinn, weil nicht nur der Körper, sondern auch Seele und Geist angesprochen werden. Und es mal nicht um Leistung geht. Wer das „schneller, höher, weiter“-Denken auch auf Yoga überträgt, der hat etwas nicht verstanden.

Seit Jahrtausenden bekannt

Bei der Übungsstunde praktiziert man eine Reihe von körperlichen Übungen, asanas genannt, und ergänzt sie durch Atem- und Entspannungstechniken. Neu ist das nicht – schon um 700 v. Chr. gab es Yoga, das übersetzt soviel wie „Anjochen“ bedeutet. Früher war es vor allem ein Weg zur Selbstvervollkommnung, heute geht es mehr um das Zurücknehmen der Sinne.

Sonnengruß und halbe Heuschrecke

Man konzentriert sich vollkommen auf die Übungen, die so schöne Namen tragen wie „Der nach unten schauende Hund“ oder „Die halbe Heuschrecke“. Und lernt Abfolgen wie den berühmten „Sonnengruß“, bei dem beinahe alle Muskeln des Körpers zum Einsatz kommen.

Bequeme Kleidung und eine Matte

Viel braucht man nicht, um Yoga zu praktizieren. Die Kleidung sollte nicht einengen und darf ein bisschen weiter sein, Strümpfe trägt man nicht, um besser Halt zu finden. Eine Yogamatte ist das wichtigste „Übungsgerät“, manchmal werden zusätzlich auch Blöcke eingesetzt.

Ein Kurs ist empfehlenswert

Für Anfänger empfiehlt es sich, einen Kurs zu besuchen, denn es ist wichtig, die Übungen wirklich korrekt durchzuführen, weil sie nur dann effektiv sind. Und man sich im schlimmsten Fall auch verletzen kann. Wer Rückenbeschwerden hat, sollte auf keinen Fall nur mit einer CD oder einem Buch starten, denn nicht alle Übungen sind für ihn geeignet.

Yoga ist erstaunlich anstrengend

Denn man sollte Yoga nicht unterschätzen – es ist wirklich anstrengend. Wer meint, es sei eine Sportart für Esoteriker, der hat Yoga garantiert noch nie ausprobiert. Und müsste nach einer Stunde beschämt feststellen, dass er einige Bewegungen nicht einmal ansatzweise geschafft hat.

Probieren Sie doch mal den „Baum“

Probieren Sie doch mal den „Baum“ – auf ein Bein stellen, das andere anwinkeln, den Fuß am inneren Oberschenkel des Standbeins ablegen und dann die Hände zusammenlegen und die Arme über den Kopf bewegen (siehe Foto). In dieser Haltung einige Sekunden ausharren. Atmen nicht vergessen!

Rauf auf die Matte und der Stress ist verflogen

Es ist interessant zu sehen, was beim Yoga im Körper passiert. Ich bin oft genug nach der Arbeit zum Yoga gegangen. Manchmal beinahe gerannt, weil ich spät dran war. Entsprechend hoch war der Adrenalinspiegel. Und kaum war ich auf der Matte, war aller Stress vergessen. Nur noch die Übungen zählen. Und der Atem. Alles andere kann warten.

Viele Krankenkassen übernehmen die Kurskosten

Weil Yoga so effektiv ist und nicht nur Muskeln, Sehnen und Blutgefäße trainiert, sondern auch den Geist beruhigt, ist es kein Wunder, dass viele Krankenkassen die Kosten der Kurse zumindest anteilsmäßig übernehmen.

Infos über Yoga

Mehr Infos über Yoga finden Sie zum Beispiel bei Anna Trökes, der wohl bekanntesten Lehrerin Deutschlands (www.troekesyoga.de). Und Bilder einiger Übungen auf www.yoga-vidya.de


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