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Fitness zuhause: Trainieren mit Apps

Fitness zuhause: Trainieren mit Apps

Fitness-Clubs und Yoga-Studios sind geschlossen, Sportvereine ebenfalls – und wer nicht gerade ein begeisterter Outdoorsportler ist, der muss sich jetzt etwas einfallen lassen, um nicht zur Couch Potato zu werden. Zum Glück kann man die eigenen vier Wände ganz wunderbar zum Fitness-Studio machen. Wertvolle Hilfe für Fitness zuhause gibt es durch unterschiedliche Apps.

Programme für Fitness zuhause

Eine davon ist Humanoo, die ich auch selbst nutze. Wer sie installiert, der kann sein Gesundheitsziel eingeben (z.B. „Verspannungen lösen“, „Aktiver sein im Alltag“, „Stress reduzieren“ oder „Ausdauer verbessern“) und noch einige persönliche Angaben machen, etwa die, wie aktiv man in seiner Freizeit ist. So bekommt man ein auf sich zugeschnittenes Programm, aus dem man wählen kann.

Bewegung und Entspannung

Zu den angebotenen Kategorien gehören Achtsamkeit, Bewegung und Ernährung, und alle Kategorien haben Unter-Bereiche. Meditationen sind ebenso dabei wie Übungen, um Verspannungen zu lösen. Und es gibt den Bereich Aktivität, zu dem etwa ein Schrittzähler gehört. Wer mag, kann beim Bewegen auch Freunde zu einer Schritte-Challenge einladen.

Geld von der Krankenkasse

Für die geleisteten Einheiten gibt es Punkte, und am Ende kann man  von der Krankenkasse für seine absolvierten Kurse Geldauszahlungen beantragen. Nutzbar ist Humanoo für Unternehmen und Krankenkassen, die auch die Kosten für die App übernehmen. Fragen lohnt sich!

Training ohne Geräte

Kostenfrei und einfach ist auch die App „Workouts zuhause – ohne Geräte“ (Download im App Store bei Apple oder über Google Play). Sie bietet Training für die wichtigsten Muskelgruppen an. Alle Übungen werden mit dem eigenen Körpergewicht durchgeführt, man braucht also keine Geräte. Los geht es mit Aufwärmen und Dehnübungen, und man kann seinen Trainingsfortschritt messen.

Anleitungen per Video

Videos und Anleitungen sorgen dafür, dass man die Übungen auch korrekt durchführt. Es gibt Tipps vom Trainer und Vorschläge für die verschiedenen Körperbereiche, und das für unterschiedliche Leistungsstufen. Auch Challenges gehören zum Angebot, außerdem kann man feststellen, wie das mit dem Abnehmen klappt.

Das Sieben-Minuten-Training

Wer wenig Zeit hat, aber trotzdem fit werden möchte, für den empfiehlt sich zum Beispiel das „Seven – 7-Minuten-Training“ (Download auch hier über die Stores bei Apple und Google Play). Auch hier gibt es personalisierte Trainingspläne, Geräte braucht man nicht. Für jeden Leistungsstand gibt es Übungen. Wer in den 7-Club eintreten will, zahlt nach einem Gratis-Monat zwischen 9,99 Dollar (9,26 Euro) pro Monat und 59,99 Dollar (55,61 Euro) pro Jahr.

Yoga und Fitness zuhause

Für Yoga-Fans ist die App „Asana Rebel“ des gleichnamigen Kreuzberger Start-Ups eine gute Empfehlung. Sie verbindet Yoga mit Fitness, man kann wahlweise Kraft aufbauen, seine Flexibilität verbessern oder entspannen. Unterschiedliche Angebote stehen zur Auswahl, es gibt Trainingspläne und Anleitungs-Videos mit Einheiten von fünf bis 25 Minuten.

Trainieren mit Gymondo

Eine der benntesten Fitness-Apps für zuhause ist Gymondo, bei dem man seine Programme nach dem Ziel (Abnehmen, Straffen, Muskelaufbau, Beweglichkeit) und dem Level (leicht, mittel, schwer) auswählt. Es gibt Übungen von Yoga über Cardio und Pilates bis Bauch-Beine-Po.

Wer testen will, ob die App für ihn geeignet ist, kann sie für eine Woche kostenlos ausprobieren. Danach zahlt man für drei Monate 9,74 Euro monatlich, bei einem Jahr reduziert sich das auf 5,24 Euro pro Monat.  

Fitness zuhause – auch ohne App 

Natürlich geht das Training zuhause auch ohne App. Der Fitness-Stepper ist eine gute Wahl, und wer wenigstens den Sonnengruß beherrscht, rollt seine Yogamatte auch ohne virtuelle Hilfe aus. Klappmesser, Crunches, Liegestütz oder Po-Lift klappen ebenso ohne Anleitung, wenn man es erst einmal beherrscht.

Aber die Apps haben den Vorteil, dass man beim Fitness zuhause seinen Trainingsfortschritt festhalten kann. Und das ist eine wunderbare Methode, um den inneren Schweinehund für sich zu gewinnen.

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