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Gute Nachrichten trotz Corona

Gute Nachrichten bekommen wir in Zeiten von Corona eher selten. Aber es lohnt sich, genauer hinzusehen. Denn überall sind Menschen auch ganz unabhängig von der Pandemie dabei, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Das gilt auch für Menschen, die in der Touristikbranche arbeiten. Die Münchner PR-Agentur Schaffelhuber Communications hat einige Beispiele zusammengetragen.

Gute Nachrichten aus Afrika

Der Ökotourismus-Anbieter Wilderness Safaris, der Camps in acht afrikanischen Ländern führt und dabei nicht nur zum Schutz unberührter naturnaher Gebiete beiträgt, sondern auch die lokale Bevölkerung einbindet, hat die gemeinnützige Organisation „Children in the Wilderness“ (CITW) gegründet und damit schon über 10.000 Kinder in sieben afrikanischen Ländern unterstützt. Es geht darum, Führungskräfte zu entwickeln und Kinder auszubilden und damit einen nachhaltigen Umweltschutz zu fördern.

Öko-Clubs und Umwelterziehung

In ländlichen Regionen in Botswana, Malawi, Namibia, Ruanda, Südafrika, Sambia und Simbabwe werden Kinder in Öko-Clubs in Schulen gefördert, außerdem können 500 Kinder pro Jahr vier Tage in den Wilderness Camps verbringen und haben dort nicht nur Spaß, sondern lernen viel über Umweltschutz und Artenvielfalt. Ein weiteres Angebot sind Stipendien für Kinder in Ruanda.

Rettung für Schildkröten auf den Malediven

Gute Nachrichten gibt es auch auf den Malediven: Seit drei Jahren gibt es das Schildkröten-Rettungszentrum auf Coco Palm Dhuni Kolhu im südlichen Baa-Atoll. In der Zeit wurden dort 124 verletzte Schildkröten gesund gepflegt. Sogar Operationen können in dem Zentrum durchgeführt werden. Die Mitarbeiter kümmern sich aber nicht nur um die Versorgung der Tiere, sondern klären zudem die einheimische Bevölkerung auf.

Kinder helfen beim Füttern der kranken Tiere

So dürfen Schulkinder bei der Fütterung mithelfen und erfahren viel über die Behandlungsmethoden. Für Erwachsene gibt es Weiterbildungsprogramme. Coco Palm Dhuni Kolho, ein designiertes Biosphärenreservat der Unesco, liegt etwa 30 Flugminuten vom Internationalen Flughafen Malé entfernt. Auf der Insel gibt es einige luxuriöse Villen für Urlauber.

Einsatz für Korallen

Ebenfalls im Baa-Atoll liegt die Insel Milaidhoo Island. Sie ist von einem intakten Riff umgeben. Auf der kleinen Luxusinsel kümmern sich Meeresbiologen um die Korallen. Sie setzen Korallenkörbe (Metallgestelle, an denen Stücke abgebrochener Korallen angebracht werden – so soll das Riff nach und nach weiter aufgeforstet werden). Wer die Arbeit unterstützen möchte, kann per Mail einen Korallenkorb bestellen oder verschenken.

Baumpflanzungen in der Oberpfalz

Die Hollerhöfe im Ort Waldeck bei Kemnath, nicht weit von Bayreuth entfernt, sind ein ganz besonderes Hotel. Es besteht aus vier historischen Gebäuden, dem Schreiber-, Schuster-, Kösslerhaus und der Kanzlei. Bewirtschaftet wird es von der Familie Zintl, das den Namen Hollerhöfe vom Holunder geborgt hat, der hier in großer Menge wächst. Blüten und Beeren werden zu Balsamico, Sirup und Likör verarbeitet. Vor kurzem kamen 25 neue Bäume dazu.

Essbarer Wildpflanzenpark

Seit 2018 gibt es außerdem den ersten Essbaren Wildpflanzenpark Deutschlands, einen fünf Kilometer langen Erlebniswanderweg rund um den Schlossberg mit 13 Stationen. Unterwegs lernt man viel über klassische und fast vergessene Kräuter und Feldfrüchte. 1200 Sträucher und 200 Bäume wurden am Weg neu gepflanzt. Sehenswert ist auch der wilde Obstgarten, den es schon seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts gibt. Es gibt regelmäßig Führungen. Wer noch mehr über Kräuter und Gesundheit wissen möchte, für den gibt es die Naturerlebnis-Akademie mit spannenden Kursen und Seminaren.

Die ersten weiblichen Ranger Ostafrikas

Bisher waren die Ranger in den Naturschutzgebieten Afrikas ausschießlich Männer. Aber jetzt gibt es gute Nachrichten, denn die gemeinnützige ZEITZ Foundation hat die erste rein weibliche Ranger-Truppe und Akademie zur Bekämpfung der Wilderei in Ostafrika in der Segera Conservany ins Leben gerufen. Ausgewählt wurden Frauen aus den Orten um Segera, vor allem solche aus Randgruppen und benachteiligten Familien.

Gute Nachrichten aus Kenia

Zwölf Rangerinnen werden in der Akademie ausgebildet – sechs Monate lang lernen sie alles, was man über Maßnahmen gegen Wilderei und über Sicherheit wissen muss. Inzwischen ist der erste Jahrgang ausgebildet und wird in den Gemeinden der Region eingesetzt. In Segera (Kenia) liegt das gleichnamige Luxus-Safari Retreat. Gäste können die Rangerinnen treffen und viel über ihre Arbeit erfahren.

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