Es wird heiß, und das ist eine Herausforderung für die Haut. Sie trocknet leicht aus (trotz Schwitzens) und muss mit der stärkeren Sonneneinstrahlung fertig werden. Hier können Körper- und Gesichtssprays Abhilfe schaffen.
Körper- und Gesichtssprays mit Pflegestoffen
Auch wenn es verlockend ist: Ein Wasserstrahl ins Gesicht ist nicht die beste Idee, denn paradoxerweise trocknet die Haut dadurch zusätzlich aus. Sie braucht im Sommer Substanzen, die ihr langanhaltende Feuchtigkeit geben. De neuen Sprays enthalten häufig Thermal- oder Blütenwasser und zusätzlich Stoffe, die normalerweise in Seren stecken, etwa Hyaluron oder Aloe Vera.
Warum ich Naturkosmetik bevorzuge
Das Magazin Ökotest warnt allerdings vor bestimmten Inhaltsstoffen, etwa künstlichen Moschusverbindungen (etwa Galaxolid), unterschiedlichen Duftstoffen wie Iseugenol und Cinnamal (sie können allergische Reaktionen auslösen) und chemischen UV-Filtern we Benophenon-3 und Ethylhexylmethoxycinnamat, die es in unterschiedlichen Produkten gefunden hat. Ich bevorzuge deshalb Naturkosmetikprodukte. Dort wird auf die Verwendung synthetischer Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe verzichtet.
Feuchtigkeits-Lieferanten
Die gibt es von vielen bekannten Marken, etwa Weleda (z:B Vanilla Cloud Fragrance Body & Hair), Lavera (Mood Booster), Primavera (z.B. Lebensfreude Körperspray), Alverde (z.B. Bodyspray Zitronentraum mit Bio-Zitronenschale) und Santaverde (Hyaluron Beauty Splash Spray). Sie spenden der Haut Feuchtigkeit und geben ihr wertvolle Pflegestoffe, ohne sie zu belasten.
Wertvolle Wirkstoffe
Hyaluron etwa, das die Haut aufpolstert, in der Haut wie ein Wasserspeicher wirkt und für einen strahlenden Teint sorgt. Eine besondere Form davon ist die Oligo-Hyaluronsäure, bei der die Moleküle kleiner sind und die deshalb gut auch in die tiefen Hautschichten gelangen und die Haut noch intensiver mit Feuchtigkeit versorgen können.
Auch Aloe-Vera-Gel spendet viel Feuchtigkeit und zieht schnell in die Haut ein. Es eignet sich gut als After-Sun-Pflege.
Einige Hersteller verwenden pflanzliches Glycerin (Phyto-Glycerin), das ein Feuchtigkeitsspender ist und gut Wasser aufnehmen kann. Weitere verbreitete Zutaten für Naturkosmetik: Levulinsäure (Levulinic Acid – feuchtigkeitsspendend und entzündunghemmend), Weidenrindenextrakt (Salix Nigra, wirkt antimikrobiell und verlängert die Haltbarkeit, unterschiedliche Pflanzenöle und natürliche Duftstoffe.
Körper- und Gesichtsspray ausprobieren
Am besten ist es, das Körper- bzw. Gesichtsspray vor dem Kauf auszuprobieren: Gefällt mir die Konsistenz? Wie fühlt es sich auf der Haut an (ist es klebrig)? Mag ich den Duft? Achten Sie auch auf die Art der ätherischen Öle. Das gilt besonders, wenn Sie das Spray nutzen, bevor Sie die Haut der direkten Sonne aussetzen. Denn einige ätherische Öle erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut und können bei direkter Sonneneinstrahlung Juckreiz oder Rötungen verursachen. Das gilt vor allem für Zitrus-Öle (Limette, Bergamotte, Bitterorange, Grapefruit und Zitrone), aber auch etwa für Angelikawurzel.
Das gilt für kaltgepresste Öle, aber nicht für solche, die durch Wasserdampfdestillation gewonnen werden. Auch Limonen, Petitgrain und Mandarine verursachen keine Hautprobleme. Am besten ist es, die Sprays nach dem Sonnen aufzutragen und nicht davor – oder die besprühte Haut durch Kleidung zu schützen.
Anzeige:
![]()


Warum ich Naturkosmetik so liebe
Knallbunte Pflege-Kraftpakete: Serum Booster Drops von Weleda
Warum eine Handcreme mehr als nur Hautpflege ist
Produkttest: Weleda-Nachtcreme Blauer Enzian & Edelweiß
Kommentar hinterlassen