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Die besonderen Eigenschaften der Pfefferminze

Dass ätherische Öle wahre Wundermittel sind, war ja schon mal Thema dieses Blogs. Einer der Klassiker ist die Pfefferminze, die nicht nur Heilkräfte hat, sondern auch in der Küche eine sehr gute Figur macht. Und das nicht nur als Tee!

Die Pfefferminze ist eine botanische Schönheit

Ein paar Infos über die Pflanze: Sie heißt botanisch Mentha x piperita, wird etwa kniehoch, hat längliche, spitz zulaufende Blätter und wunderschöne zartlilafarbene Lippenblüten. Wahrscheinlich ist sie eine unbeabsichtigte Kreuzung aus Bach- und Grüner Minze, und auch die Rossminze steckt mit drin. Heutzutage gibt es viele Variationen, einige wachsen auch wild in der Natur. Wer die Blätter reibt, dem steigt sofort der intensive minzige Duft in die Nase.

Tee und Öl für die Gesundheit

Das ätherische Öl wird gewonnen, bevor im Juni die Blütezeit der Pfefferminze beginnt. Auch für den Tee sammelt man die Blätter am besten in dieser Zeit und lässt sie dann trocknen. Der Tee hilft gegen Magen- und Darmbeschwerden, das Öl hat vielfältige Wirkungen: Man setzt es gegen Übelkeit und Kopfschmerzen ein, außerdem lindert es Gelenkprobleme und Erkältungssymptome.

Erfrischend und kühlend

Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind Menthol und Linalool, die entkrampfend, antibakteriell, antiviral, antimykotisch (pilzhemmend) und beruhigend wirken. Man spürt das sofort, wenn man das Fläschchen mit dem Öl aufschraubt: Der Duft ist intensiv, würzig – eben minzig. Das Öl erfrischt und kühlt. Und sorgt dafür, dass Kopfschmerzen schneller verschwinden als es eine Tablette schaffen würde.

Zutat für Cocktails und mehr

Pfefferminze würzt Zahnpasta und Mundwasser, sie steckt in Shampoos und Cremes und sie verleiht vielen Kaugummis den typischen Geschmack. Und es gibt noch viel mehr Einsatzbereiche: Sie ist Zutat für Cocktails wie Mojito und Hugo, für Pfefferminzlikör, einige Schokoladensorten oder Bonbons. Außerdem findet man sie in unterschiedlichen Würzmischungen, etwa in der indischen oder arabischen Küche.

Leckere Limonade mit Minzgeschmack

Richtig toll ist Pfefferminze in Kombination mit Zitrone – das ergibt eine sehr leckere Limonade. So geht’s: Aus 100 Gramm Zucker, 100 Millilitern Wasser und zwei Esslöffeln gehackter Minze wird Minzsirup gemacht. Dafür gibt man Zucker und Wasser in einen Topf und kocht beides ganz kurz auf. Dann kommt die Minze dazu. Abkühlen lassen, dann zwei Stunden in den Kühlschrank stellen und anschließend durch ein Sieb streichen.

Für die Limonade werden 150 Milliliter Zitronensaft (frisch gepresst oder z.B. in einer kleinen Flasche von Voelkel) und eine kleine Menge Bourbonvanille-Extrakt mit dem Minzsirup vermischt und danach kommen ein halber bis ein Dreiviertelliter Mineralwasser (mit Kohlensäure) dazu.

Dessert mit Schokolade

Aus 500 Gramm Joghurt, 40 Gramm frischer Minze, zwei Esslöffeln Zucker (alternativ: Xylit-Birkenzucker) und 50 Gramm dunkler Schokolade kann man ein aromatisches Dessert zusammenrühren. So geht’s: Minze waschen und die Blätter abzupfen, zusammen mit Joghurt und Zucker in eine Schüssel geben und verrühren. Die Schokolade im Wasserbad erwärmen und dann über die Minzcreme gießen, vorsichtig unterrühren. Abkühlen lassen – und genießen.

Rezept für Minzlikör

Auch Pfefferminzlikör kann man selbermachen. Man braucht dafür 60 Gramm frische Minzblätter, 200 Gramm Kandiszucker und eine Flasche Korn (40 Prozent). Die Minzblätter waschen und trocknen, mit dem Zucker zusammen in ein Gefäß geben, dann den Korn dazugeben. Die Mischung gut verrühren und sechs Wochen lang ziehen lssen (zwischendurch immer mal schütteln, damit sich der Zucker auflöst). Danach durch ein Sieb geben und in eine Flasche füllen.

Pfefferminze für die Schönheit

In der Kosmetik hat die Pfefferminze auch ihren festen Platz, und das nicht nur in Zahnpasta. Denn die Pflanze kühlt nicht nur, sondern bringt auch fettige Haut in Balance. Und sie macht wach. Etwa als Zutat für ein Fußbad. Dafür füllen Sie eine Schüssel mit heißem Wasser (maximal 32 Grad) und geben eine Tasse Minzblätter, den Saft einer Zitrone und zwei Esslöffel Meersaltz hinein.

Die Füße werden für zehn Minuten darin gebadet – ein wunderbarer Muntermacher. Übrigens: Wenn Sie den Duft von Pfefferminze mögen, können Sie ein, zwei Tropfen des Öls in eine neutrale Gesichtscreme oder Bodylotion geben, das Ganze durchschütteln und dann auftragen. Herrlich!

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