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Leckere Poké Bowl aus Hawaii

Leckere Poké Bowl aus Hawaii

Hawaii ist eines der absoluten Traumziele – eine Inselgruppe mit wilden Landschaften, wunderschönen Stränden und entspannten Menschen. Leider ist sie im Moment wegen der Corona-Pandemie unerreichbar. Aber ein bisschen Hawaii-Gefühl kann man sich ins Haus holen: mit einer leckeren Poké Bowl, einem der „Nationalgerichte“. Dort ist es ein verbreitetes Street Food, man kann es aber auch fertig zubereitet im Supermarkt kaufen. Am besten schmeckt es natürlich frisch zubereitet.

Die Poké Bowl wurde von Fischern erfunden

Poké (ausgesprochen Pokäy) bedeutet so viel wie „in kleine Stücke schneiden“. Entstanden ist es mehr durch Zufall: Die  einheimischen Fischer wollten ihren frischen Fang irgendwie haltbar machen. Dazu verwendeten sie Meersalz. Und überlegten sich auch noch, mit welchen Lebensmitteln sie ihn aromatisieren könnten. Sie experimentierten mit unterschiedlichen Ölen, mit Meeresalgen und anderem, und was herauskam, gefiel nicht nur ihnen selbst. Japanische Einwanderer sollen so begeistert gewesen sein, dass sie es zum Lieblingsessen machten – und noch verfeinerten.

In einer Schüssel serviert

Ein bisschen Ähnlichkeit hat die Poké Bowl mit dem japanischen Donburi. Das ist ein Reisgericht, das in einer Schüssel serviert wird, mit dem Reis als Grundlage und anderen Zutaten darüber. Einwanderer aus Korea und China brachten ihre eigenen Ideen mit ein und verfeinerten die Bowl zum Beispiel mit Kimchi oder Austernsauce.

Nicht nur in Kalifornien ist die Bowl beliebt

Klar, dass ein solches Essen irgendwann mal in Kalifornien landet. Dort hat man schließlich eine Vorliebe für gesundes Essen, das auch noch gut aussieht. Der Phantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Es gibt Varianten in mild, scharf und feurig, mit rohem Fisch oder vegan.

Hier können Sie die Spezialität probieren

In meinem Lieblings-Poké-Restaurant Maloa in der Zimmerstraße (Berlin-Mitte) kann man sich seine Bowl selbst  zusammenstellen. Mit Sushi- oder Vollkornreis als Basis, Fisch (z.B. Lachs) oder Tofu. Dazu kommen rohes Gemüse, Obst und Kräuter wie Gurke, Chili, Ananas, Rote Bete oder Edamame-Bohnen, hausgemachte Saucen (Flavors) und Toppings wie Cashewkerne oder Kokos-Chips. Auch Seetang-Salat oder Kimchi kann man dazunehmen. Serviert wird das Ganze in einer Schale (daher der Name „Bowl“).

Rezept für eine Poké Bowl

Natürlich kann man sich seine Poké Bowl auch zuhause selbst zubereiten. Pro Portion braucht man etwa 100 Gramm Reis – Sushi- oder Vollkornreis passen am besten. Der Reis kommt als erstes in die Schale. Dann kann man experimentieren. Und fügt zum Beispiel 200 Gramm in Würfel geschnittenen rohen Lachs dazu – er wird vorher 30 Minuten lang mariniert. Zum Beispiel in einer Mischung aus Ingwer, Knoblauch, Frühlingszwiebel, Sojasauce, Reisessig (Mirin), Honig, Sesamöl und Chiliflocken.

Zu Reis und Fisch kommen später zum Beispiel noch 25 Gramm Wakame-Algen, eine Handvoll Rote-Bete-Würfel, eine Handvoll Gurken-Würfel und obendrauf geröstete Erdnüsse oder Cashew-Kerne. Auch Ananaswürfel passen gut dazu.

Sesamsauce zum Verfeinern

Das Ganze kann man noch mit einer Sesamsauce verfeinern. Die kann man fertig kaufen oder mischt sie selbst: 100 Gram Sesampaste (Tahine) glattrühren und in eine Schüssel geben, zwei zerdrückte Knoblauchzehen dazugeben und nach und nach vier Esslöffel Zitronensaft und 125 Milliliter Wasser unterarbeiten. Jetzt kommt etwas Salz dazu. Wer mag, röstet noch in einer fettlosen Pfanne zehn Gramm Sesamkörner hellbraun, gibt eine klein geschnittene Chili-Schote dazu und streut beides auf die Sauce.

Die Zubereitung der Poké Bowl ist einfach und es macht Spaß, eigene Rezepte und Saucen zu erfinden.

Na dann, E’ai kaua – Guten Appetit!

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