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Riesenspaß beim Balancieren auf der Slackline

Kinder lieben es, auf Linien zu balancieren, und so richtig hören auch Erwachsene nicht damit auf (wenn sie ehrlich sind). Vielleicht wurde deshalb die Slackline erfunden. Sie ist die Fitness-Version, bei der die Linie eine Art breites Seil ist, das ein Stück über dem Boden gespannt und an zwei Bäumen befestigt ist. Wer es einmal ausprobiert, wird feststellen, dass auch 30 Zentimeter ganz schön hoch sein können!

Slackline-Übungen für Anfänger

Am Anfang ist es besser, sich einen Partner zu suchen, der neben der Slackline hergeht und auf dessen Schulter man sich abstützen kann. Wichtig: Gehen Sie mit der Fußspitze nach vorn, auch wenn es verlockend ist, sich quer zur Slackline zu stellen. Bleiben Sie bei der zuerst genannten Haltung, denn sie sorgt dafür, dass man sich leichter abfangen kann, wenn man aus dem Gleichgewicht kommt.

Aufsteigen ist gar nicht so einfach

Üben Sie das Aufsteigen, denn auch das ist gar nicht so einfach – hier empfiehlt es sich, dem Kopf eine Pause zu gönnen und gar nicht erst Zweifel aufkommen zu lassen. Die Arme sollten beim Slacklinen über Schulterhöhe gehalten werden – so unterstützen sie die Balance.

Nicht nach unten gucken!

Dann geht es los. Gehen Sie langsam und richten Sie den Blick auf einen Gegenstand vor Ihnen. Den Baum vielleicht. Und tasten Sie sich mit den Füßen voran. Nicht nach unten gucken. Bleiben Sie auch mal stehen und spüren Sie, wie es nach einigen Augenblicken auf der Slackline leichter und weniger zittrig wird. Probieren Sie das Stehen auf einem Bein und balancieren Sie sich mit dem anderen aus. Wenn Sie dann losgehen, gehen sie langsam. Wichtig: Knie und Hüfte sollten locker sein, dann ist es mit der Balance einfacher.

Tanzen auf dem schmalen Band

Wenn Sie sich nach einiger Zeit sicherer fühlen, können Sie neue Übungen hinzunehmen. Und sich zum Beispiel mal auf die Slackline setzen, darauf wippen, auf einem Bein stehen, rückwärts gehen (am besten mit Partner) und einen Fuß und ein Knie auf der Line absetzen. Noch später kann man sich an Sprünge heranwagen. Es muss ja nicht gleich ein Salto sein (der ist sowieso nur etwas für sehr erfahrene Slackline-Sportler). Richtig viel Spaß macht es, zu Musik auf der Line zu tanzen!

Baumschutz ist wichtig!

Slacklines kann man kaufen, es gibt sie in unterschiedlichen Längen und Qualitäten. Wichtig ist ein Schutz für die Bäume, denn auf die Seile wirken enorme Kräfte ein. Man sollte die Line etwa drei bis fünf Meter lang spannen, dann ist sie am stabilsten.

Slackline-Sets für Anfänger

Am besten ist es, sich ein Set zu kaufen. Das enthält nicht nur die Slackline selbst, sondern auch das Spannmaterial (Ratsche genannt) und einen Schutz für die Bäume. Für Einsteiger geeignet ist zum Beispiel die Slackline „orange Wing 3,5“ von Elephant mit einem 25 Meter langen und 3,5 Zentimeter breiten Band. Es kostet knapp 120 Euro. Kinder und ältere Menschen sind mit dem Set „Rookie Flashline pink“ gut bedient. Das Band ist 15 Meter lang und fünf Zentimeter breit, in einem freundlichen Pink gehalten und es lässt sich sehr leicht aufbauen. Mit knapp 80 Euro ist es eine der günstigsten Slacklines.

Wer es mal ausprobiert hat, wird feststellen, dass Slacklinen nicht nur gesund ist, sondern vor allem unglaublich viel Spaß macht!

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