• Essen und Trinken
  • Lifestyle
  • my little luxury
  • 204
  • 0

Glücksmomente in der Weihnachtsbäckerei

Glücksmomente in der Weihnachtsbäckerei

Plätzchen backen gehört für mich zu den schönsten Beschäftigungen in der Adventszeit (direkt nach dem Plätzchen-Essen…). Schon das Einkaufen der Zutaten liebe ich. Zimt und Lebkuchengewürz duften einfach so herrlich vorweihnachtlich. Und auch die besten gekauften Plätzchen sind nur halb so lecker wie die aus dem eigenen Backofen. Finde ich. Deshalb werde ich diesmal gleich am ersten Advents-Wochenende mit der Weihnachtsbäckerei anfangen.

Weihnachtsbäckerei mit Förmchen

Das Zusammenrühren der Zutaten, das Rühren, das Plumpsen des Teigs auf das Backblech (für Lebkuchen), das Ausstechen mit den Förmchen, die ein Jahr lang Pause hatten – das alles stimmt wunderbar auf die Weihnachtszeit ein. Am besten wird es dann aber, wenn es aus dem Backofen zu duften beginnt….

Die Plätzchen meines Großvaters

Ich erinnere mich noch an die Zeit, als ich klein war und mein Großvater im Advent die Schürze umlegte, um Kekse zu backen. Nie wieder habe ich bessere gegessen als die, die er zubereitet hat. Er war ein großartiger Bäcker, der seine Kreationen für uns mit Schokolade oder Zuckerguss bestrichen, mit winzigen Zuckerperlen oder Schokostreuseln bestreut oder in Puderzucker getaucht hat.

Damals war ich noch zu klein, um auf die Idee zu kommen, ihn um Rezepte zu bitten – und heute sind sie unwiderbringlich verloren, denn mein Großvater ist leider schon lange nicht mehr da. Ich suche seit langem nach Rezepten, die seiner Weihnachtsbäckerei zumindest nahe kommen. Eines ist das für Honiglebkuchen, die ich im Advent gleich mehrmals backe.

Rezept für Honiglebkuchen

Man braucht dafür 500 Gramm flüssigen Honig (ich nehme Akazienhonig in Bio-Qualität), 150 Gramm Zucker, eineinhalb Päckchen Backpulver, 500 Gramm Mehl, zehn Gramm Lebkuchengewürz, je 125 Gramm gemahlene Mandeln und Haselnüsse, je 50 Gramm Orangeat und Zitronat, 3 EL Rosinen oder Korinthen und 3 Eier (himmlische Lebkuchen wie diese verdienen Bio-Eier).

40 Minuten lang backen

Zuerst wird der Honig langsam erwärmt, bis er sehr flüssig ist. Danach wird er zusammen mit den anderen Zutaten zu einem festen Teig verarbeitet. Verrühren Sie ihn ziemlich lange mit dem Mixer, damit die Zutaten schön verteilt und Orangeat/Zitronat und Rosinen etwas verkleinert werden. Der Teig kommt dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und wird gut verteilt. Bei 150 Grad wird er ungefähr 40 Minuten lang gebacken.

Am besten sofort einen probieren…

Bevor Sie den Teig aus dem Ofen nehmen, einmal probehalber mit einem Stäbchen stechen – wenn kein Teig mehr daran hängt, kommt der Teig raus. Wer Zuckerguss drauftun möchte, sollte das machen, solange die Lebkuchen noch warm sind. Ohne schmecken sie aber auch himmlisch. Ich schneide den Teig meistens in kleine Rechtecke. 

Weihnachtsbäckerei sorgt für Glücksmomente

Und danach: Gleich mindestens einen probieren, solange die Lebkuchen noch warm sind… Mit Tee oder Kaffee oder einfach auf die Hand. Mhhhhmmm! So fühlen sich Glücksmomente an!

Das könnte Sie auch interessieren:

Panettone aus Italien

Baumkuchen

Diese Pflanzen stecken im Weihnachtsgewürz

Anzeige:

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *