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Rebekka Ruétz: mit „friederIKE“ in den nächsten Sommer

Rebekka Ruétz: mit „friederIKE“ in den nächsten Sommer

„friederIKE“ hat Rebekka Ruétz ihre Kollektion für Frühjahr und Sommer 2023 genannt. Und wie immer verbindet die österreichische Designerin in den Stücken Extravaganz und Weiblichkeit.

„friederIKE“ verbindet Asymmetrie, Extravaganz und Lingerie

Auffällig ist die Asymmetrie. Da gibt es überlange Ärmel und ein eigenwilliges schwarzes Bustier aus veganem Leder über einem weißen Minikleid. Und man braucht ordentlich Mut für die superminikurzen Röcke, die noch oberhalb der Hüfte enden, für die Röcke, die ein ganzes Bein freilassen, oder für Dekolletées, die den Blick auf den darunter getragenen BH freigeben. Überhaupt, die Unterwäsche: Sie wird zum Accessoire, das ruhig auffallen darf. In Schwarz unter einem halbtransparenten weißen Kleid, zum Beispiel.

Die Farben bewegen sich vom kühlen Marmorweiß über Grau und Schwarz bis zu Goldtönen und floralen Elementen in rosa oder gold. Zu den Stücken trugen die Models weiße Sneaker mit schwarzen Strümpfen. Oder schwarze Sandalen mit weißen Strümpfen.

Spannende Details

Eigenwillige Schnitte mit Transparenz: „friederIKE“ von Rebekka Ruétz

Eigenwillige Schnitte mit Transparenz F.: Getty for Nowadays

Man muss gut aufpassen, damit einem die kleinen Details nicht entgehen. Der buntgestreifte Gürtel zur goldfarbenen Robe, raffinierte Raffungen, ballonförmige lange Röcke, Reißverschlüsse, XXL-Ketten, die Schulterbereiche von Tops oder Kleidern oder das Muster im transparenten Stoff gehören dazu. Richtige Blickfänge sind die Taschen mit überlangen Fransen – sie setzen ein echtes Statement.

Rebekka Ruétz bringt trotzdem eine fragile Note in ihre Kollektion – die Transparenz zeigt das. Dazu kommen eigenwillige Kombinationen: ein weites schwarzes Sweatshirt mit einer luftigen, weit geschnittenen schwarzen Hose mit aufgedruckten goldenen Rosen zum Beispiel. Eine schwarze, transparente Hose zum schwarzen Sweatshirt und einer beigefarbenen Tasche mit langen Fransen. Oder eine transparente lange Hose Oder die schwarz-weiß gemusterten Shorts zum beigefarbenen, schmalen Oberteil mit bodenlangen, transparenten Ärmeln.

Toll fand ich den weit geschnittenen Anzug, der aus Hose, bauchfreiem Oberteil und langem Mantel besteht. Auch das goldene Kleid mit langem Rock und weitem Schößchen war ein Blickfang.

Sweatshirts mit Statement

Längst Klassiker sind die Sweatshirts mit Aufschrift, die auch in der „friederIKE“-Kollektion auftauchen – „spirited“, „fragile“, „poetic“, „headstrong“ und „alive“ steht darauf. Alles Aussagen, die perfekt zu Rebekka Ruétz und ihrer Mode passen.

Dass die Stücke trotz aller Extravaganz auch absolut alltagstauglich sind, zeigen Models, die mit einem E-Bike über den Laufsteg kurvten. Was bei den scharfen Kurven und direkt neben den Beinen der Zuschauer gar nicht so einfach ist…

Die „friederIKE“-Kollektion wurde nachhaltig produziert

Gold und spannende Details: „friederIKE" von Rebekka Ruétz

Gold mit Details F.: Getty for Nowadays

Auch bei der neuen und wieder absolut großartigen Kollektion bleibt die Designerin bei ihrem hohen Anspruch an Qualität und sozialer Verantwortung. Pelz, echte Seide und echtes Leder verwendet Rebekka Ruétz nicht. Ihre Philosophie: Langlebigkeit und Zeitlosigkeit. Sie setzt auf Nachhaltigkeit und Slow Fashion. Die Muster werden nur ein paar Kilometer vom Sitz des Unternehmens entfernt gefertigt, die Serienproduktion erfolgt in Deutschland, die Materialien stammen aus Europa.

Ihr Rat an alle Frauen, die Mode lieben: „Wenn ihr die Umwelt unterstützen wollt, kauft weniger, aber dafür nachhaltig. Tragt eure Kleidung älnger, anstatt ständig Neues zu kaufen, und kombiniert die Sachen einfach neu. Kauft euch Qualität, die lange hält, anstatt regelmäßig Billigware vom Großkonzern. Denn man bekommt, wofür man bezahlt.“ Bei Rebekka Ruétz bedeutet das: eigenwillige, sehr feminine Mode, die nicht unmodern werden kann, weil die Designerin ihre eigenen Trends setzt.

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Internetseite der Designerin

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