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Grund zum Feiern: 15 Jahre Lena Hoschek

Grund zum Feiern: 15 Jahre Lena Hoschek

Lena Hoschek war gerade mal 13 Jahre alt, als sie mit Unterstützung ihrer Großmutter ihr erstes Dirndl nähte. Damals ahnte sie natürlich nicht, dass sie elf Jahre später ihr eigenes Modelabel gründen würde. In diesem Monat feiert die Österreicherin 15jähriges Jubiläum. Und ist erfolgreicher denn je. Dabei hält sie überhaupt nichts von Trends – sie setzt ihre eigenen. Das macht auch ihre Schauen bei der Berlin Fashion Week so besonders.

Lena Hoschek setzt auf hochwertige Stoffe

Großen Wert setzt Lena Hoschek auf Nachhaltigkeit. Die hochwertigen Materialien, die sie einsetzt, werden von eigens ausgewählten Fachbetrieben in Europa verarbeitet. Zu den Materialien, die sie besonders gern einsetzt, gehören Baumwolle, Seide, Kaschmir, Viskose und Wolle.

Waschbare Materialien

Sie achtet darauf, dass die Stücke möglichst waschbar sind und nicht in die chemische Reinigung müssen. Und sollten mal irgendwo Stoffe übrig bleiben, landen die nicht im Müll, sondern werden zu limitierten Editionen verarbeitet. Sogar ein Reparatur-Service gehört zum Angebot.

Kollektionen für Herren und Kinder

Inzwischen gehören auch Männer- und Kinderkollektionen zum Programm und jedes Jahr bringt Lena Hoschek mit „Tradition“ eine Dirndl-Kollektion heraus. Die Kleider sind ein Traum für alle, die die romantischen Schnitte lieben.

„Artisan Partisan“

Was die Fans aber am meisten lockt, sind die Stücke, die sie bei den Fashion Weeks zeigt, etwa „Artisan Partisan“ für Herbst/Winter 2020/21. Sie ist eine aufregende und sehr feminine Mischung aus den unterschiedlichsten ethnischen Einflüssen. Es gibt Erdfarben und kräftiges Bordeaux, dazu eine modische Weltreise: moldawische Rosenkelims und Seide vom Comer See, Wiener Schals aus der Empire-Zeit und pakistanische Ikat-Seide. 1001 Nacht trifft auf Empire – und die Zuschauer bei der Show im Januar in Berlin waren zu Recht völlig aus dem Häuschen.

Große Liebe fürs Detail

Die Stücke von Lena Hoschek verdienen es, genau hinzusehen. Denn die Designerin entwirft eigene Muster und liebt winzige Details von der Borte bis zum sorgfältig gestalteten Knopf. Natürlich gehören immer auch die schon traditionellen Bänderröcke mit zu den Kollektionen.

Eigenes Label seit November 2005

Die Österreicherin bleibt sich treu: Schon immer liebte sie traditionelles Handwerk und historische Verarbeitungstechniken, und das alles verfeinerte sie noch bei ihrer Ausbildung an der Modeschule Wien im Schloss Hetzendorf und später bei ihrem achtmonatigen Praktikum im Atelier von Vivienne Westwood in London. Im November 2005 schließlich gründete sie ihr eigenes Label.

Lena Hoscheks „Bunny Bogart“

Neuester Ableger ist das Kinder-Label Bunny Bogart, das sie auch für ihren Sohn Johann entwickelt hat. Ein Highlight ist allerdings Mädchen vorbehalten: der Bänderrock, den es im gleichen Muster auch für die Mutter gibt. Es wird allerdings noch ein paar Jahre dauern, bis Töchterchen Apollonia ihren ersten anprobieren kann: Sie wurde erst im Mai geboren. 

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„Antoinette’s Garden”

„Artisan Partisan“

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