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„Nachbars Garten“ – Einblicke in die schönsten Grünanlagen der Welt

„Nachbars Garten“ – Einblicke in die schönsten Grünanlagen der Welt

Ein Garten kann ein wahres Paradies sein. Ein Ort der Entspannung, der Farben und des Wohlgefühls. Und ganz gleich, ob Sie einen Garten haben, oder bisher nur davon träumen: Im neuen Bildband „Nachbars Garten – Ideen aus aller Welt für zu Hause“ finden Sie Traumgärten als Inspiration. Museeumsgärten gehören ebenso dazu wie Botanische Sammlungen, und sie sind über den ganzen Planeten verteilt. Ein Buch zum Schwelgen!

„Nachbars Garten“: Legenden und Geheimtipps

Europa und Afrika, der Nahe Osten, Ost- und Südostasien, Australien und Neuseeland, Nordamerika, Mittel- und Südamerika – aus all diesen Regionen werden Gärten vorgestellt. Zu den Perlen gehören natürlich Monets Garten in Giverny (Frankreich), der Royal Botanic Garden von Kew (England), der Keukenhof in Lisse (Niederlande) und der Jardim Tropical Monte Palace auf Madeira (Portugal). Der Jardin Majorelle in Marrakesch (Marokko) ist dabei, ebenso der Kirstenbosch National Botanical Garden bei Kapstadt (Südafrika) und die herrlichen Gärten in Kyoto (Japan).
Aber die Reise in „Nachbars Garten“ geht auch zu weniger bekannten Kostbarkeiten wie das Jim Thompson Kouse and Garden in Bangkok (Thailand), die Annapolis Historic Gardens in Annapolis Royal (Kanada) oder der Parque Francisco Alvarado in Zarcero (Costa Rica). Allein aus Deutschland werden keine Gärten vorgestellt, was ein bisschen schade ist.

Vom Tropengarten bis zum Urban Garden

Tropische Gärten, Renaissance-Anlagen oder Kakteen-Sammlungen – die Unterschiede sind gewaltig. Sogar ein Dachgarten in Brooklyn/New York (USA) ist mit dabei – ein grünes Idyll mitten in der Riesenstadt, das immerhin 45 Millionen Tonnen Biogemüse pro Jahr produziert. 

Bei vielen der Gärten geht es nicht allein ums Grün – auch Wasserspiele, Pavillons und andere Bauwerke gehören dazu, und oft genug auch Statuen, die schon Patina angesetzt haben.

Die Anekdote vom Gewürzdieb

Und immer wieder gibt es Geschichten in „Nachbars Garten”. Die von Pierre Poivre (1719-1786) etwa, der Verwalter der französischen Inseln Ile de France (Mauritius) und Ile Bourbon (Réunion) war und sich sehr für Botanik interessierte. Er unternahm viele Expeditionsreisen und brachte Pflanzen mit – Muskatnüsse und Gewürznelken on den Molukken zum Beispiel. Diese Früchte waren zu der Zeit Teil eines Handelsmonopols der Niederlande – der „Gewürzdieb“ brach das Monopol und legte einen botanischen Garten mit Gewürz-Pflanzen auf Mauritius an.

„Nachbars Garten“: mal streng, mal wild

Streng oder wild, verspielt und bunt – Gärten können sehr unterschiedlich aussehen. Einige beherbergen Beete, andere üppige Wildnis. Der reich bebilderte Band versammelt insgesamt 100 Gärten. Zusammengetragen wurden sie von Martin H. Petrich, der zwar in Berlin lebt, aber ständig in der Welt herumreist und sich viel mit dem Verhältnis von Mensch und Natur beschäftigt. „Nachbars Garten“ ist informativ, porträtiert Menschen, die sich für „ihren“ Garten besonders einsetzen oder eine wichtige Rolle darin spielen, und zeigt die unglaubliche Vielfalt der Gärten.
Es ist ein Genuss, sich durch die Anlagen durchzublättern und hier und da auch Inspiration für das eigene Grün im Garten oder auf dem Balkon zu finden.

„Nachbars Garten – Ideen aus aller Welt für zu Hause“ ist bei Kunth erschienen. Das Buch hat 208 Seiten und viele Farbfotos und kostet 24,95 Euro.

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